Achtziger Ruhrpott-Style, ey!
Gregor 26. März 2009
Der einzig wahre Beitrag für die Kulturhauptstadt 2010
Kruppstahl und Thrash Metal – Dafür steht Essen in der Welt!
„Liebe Zuschauer, im Essener Norden sind die Zechen schon lange geschlossen. Für Jugendliche gehören abgebrochene Lehren, Arbeitslosigkeit, Drogen und Alkohol schon zum tristen Alltag. In der stillgelegten Zeche Carl treffen sich die Kids aus der Gegend. Hier können sie ungestört ihre Thrash-Musik machen.“
Die Doku “THRASH ALTENESSEN” wurde 1989 in der ARD gesendet und glänzt mit schönen bewegten Bildern aus dem Essener Norden. Sie zeigt den Alltag von Jugendlichen mitten im Strukturwandel des Ruhrgebiets in den 80er Jahren. Mittendrin: Die einzige Band, die es aus Essen wirklich zu Weltruhm gebracht hat: Kreator. In der Metal-Szene seit zwei Jahrzehnten vergöttert, finden sie im biederen Essener Musikalltag kaum Beachtung. Keine anderen Künstler aus dem Pott haben das Leben zwischen Kohle und Stahl besser in der Welt repräsentiert als sie. Sie haben mehr als 2 Millionen Platten verkauft und touren regelmäßig durch Nord- und Südamerika, Asien,..bis heute!
Zieht euch diese Doku rein, auch wenn ihr kein Faible für harte Rockmusik habt. Dat is echter Ruhrpott im Achtziger-Style! Unschlagbar mit knatschengen Jeans, langen fettigen Malocher-Metal-Matten und einem Einkaufswagen als Grill in einer Schrebergartensiedlung.
Komplette Video-Playlist:
http://www.youtube.com/watch?v=_LlD7f05diQ&feature=PlayList&p=8C8045F936C6A04C&index=0
“Das ist für alle Bands, die vor ihrem Auftritt in einen Schmiktopf fallen müssen und für alle Plastikmenschen da draussen”
[...] umsonst draußen bleiben muss. Nicht so stark besetzt, aber ich freue mich auf Kreator (wir berichteten) und Whitest Boy Alive (großer Song: [...]
[...] Thrash Altenessen [...]