dredg: Für die Desillusionierten
Gregor 12. Mai 2009

dredg @ myspace
Für mich jetzt schon eins der Alben des Jahres: “The Pariah, The Parrot, The Delusion” von dredg, einer Alternative/Progressive Rockband aus der Bay Area. Wundervolle instrumentale Klänge mit der melancholischen Stimme von Gavin Hayes. Meist bilden geniale Drums kombiniert mit dem Piano (beides gleichzeitig gespielt vom Schlagzeuger) den Unterbau für einen Gitarrensound, der leichtfüßig zum Abheben in den Sternenhimmel einlädt. Elektronische Spielereien runden den Gesamtsound ab. Selbst für die Experimentierfreudigkeit lohnt es sich die am 29. Mai 2009 erscheinende LP zu kaufen. Perfekt wird der Song jedoch erst durch den ergreifend melancholischen Gesang. Ein gutes Beispiel für den Sound bietet die Single “Information“. Noch sind nicht alle Songs sind auf ihrer Myspace-Seite zu hören, aber es verspricht der Wahnsinn zu werden.
Mit ihrer Musik im Ohr machen Frühlingsspaziergänge noch mehr Sinn. Ich bin ein großer Fan von ihrem 4 Jahre alten Album “Catch Without Arms” mit den Hit “Bug Eyes“, aber nun setzen sie in puncto Atmosphäre und progressivem Sound noch einen drauf. Zu meinen Favoriten zählen “Ireland” (“I will never leave this place, where I was born“), “Saviour”, “Information” und “Pariah”.
Ein kleiner Vorgeschmack ist das neue Video “Information.
Ich finde es beeindruckend, wie der Drummer Piano und Drumset gleichzeitig bedient. Das wird man auch wieder live bewundern können, wie sie ihren kompakten Soundteppich auf der Bühne präsentieren. Auf Tour kommen die Kalifornier im Juni nach Germany. Im Pott schlagen sie am 11.Juni 2009 in der Zeche Bochum auf. Ich habe mir die Karte schon gesichert.
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Weitere Empfehlungen für den Frühling:
Doves – Kingdom Of Rust: Britpop as its best! Atmosphäre & Pathos aus dem Norden Englands.
Valient Thorr – Immortalizer: wilder Rock’n'Roll im Motörhead bis Wolfmother-Style, nur doppelt so krass.
…And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Century Of Self
Gallows – Grey Britain: Astreiner Hardcore Punk aus den UK
Green Day – 21st Century Breakdown: Die Jungs scheinen nach American Idiot noch besser geworden zu sein.
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