Feierei

„Danach Ende offen!“

4. Februar 2012

Das Borbecker Halblang ändert die Öffnungszeiten:

Der Absacker am Wochenende ist gerettet…

 

Öffnungszeiten des Borbecker Halblang 2012

Harte Konzerthighlights im Pott

29. August 2010

Was gute Rockshows betrifft, werden wir in der zweiten Jahreshälfte wirklich verwöhnt. Ich gebe einen kleinen Überblick über die Konzerte, die mir am Herzen liegen.

  • 2. – 5. September 2010 – Borbecker Marktfest

Das Borbecker Marktfest glänzt dieses Jahr wieder mit absoluten Highlights. Die Zahl der Top-Acts ist so groß, dass ich bis auf die Flotten Socken niemanden hervorheben möchte. Sonst würde die Liste zu lang werden. Empfehlen möchte ich auch die liebevoll gestaltete Homepage, da bleiben keine Fragen offen, ob sich ein Besuch dieses Jahr lohnen wird.

  • Freitag, 10. September 2010 – Essen Original – Innenstadt

In der ganzen Innenstadt verteilt finden das Wochenende über Konzerte statt, die mehr oder minder interessant sind. Einen guten Überblick gibt die Essen.Original-Homepage. Einen gelungenen Kontrast zum Schönebecker Jugendblasorchester auf dem Kennedyplatz (!) bietet die turock-Bühne mit internationalen Thrash-Metal-Ikonen wie Entombed, Warbringer, Skeletonwitch oder die Doom-Metaller Grand Magus. Zeitgleich spielen die Half Ass Monkeys Funknoise Rock’n’Roll auf der Young Stage am Flachsmarkt um 22:30 Uhr. (Werbung in eigener Sache 😉 )

Das komplette Programm ist umsonst & draußen. Ein Besuch lohnt sich dieses Jahr

  • 9. – 10. Oktober 2010 – Denovali Swingfest – JZE Essen

Im JZE-Papestr. findet über zwei Tage ein sehr interessantes Festival von dem Undergroundlabel Denovali, bekannt für krude Genre wie Darkjazz, Postrock und Metal, statt. Celeste (FR), 65daysofstatic (UK), Omega Massif (DE) oder Heirs (AUS) locken gewiss nur ein kleines erlesenes Publikum an, welches aber aus ganz Europa anreisen wird. Selten spielen Bands solcher Qualität geballt in einer Venue.

Hömma? Wat is? Traditionell am ersten Freitag im Dezember findet im Café Nova der Anstich des edlen Bockbiers der Dampfbierbrauerei statt und wird zünftig mit der Band um Sandy, Beini und Frank zelebriert. Über die Lokalmatadore Atemlos aus Borbeck habe ich schon an anderer Stelle genug Worte verloren.

Wer nach dem Winterbocksanstisch am Abend zuvor im Nova noch Kraft hat, sollte sich nach Steele ins Julius Leber Haus begeben. Eine geballte Fülle an harten Riffs werden das beschauliche Steele erschüttern. Die neue Borbecker Southern Rock-Band Lightbearer eröffnet für die Kanadier Bison B.C., Coliseum aus Kentucky und Kvelertak aus Dänemark. Alle vier Bands werden den Backstageraum bierschwanger verlassen, um knackig und erbarmungslos alles zu zerlegen. In diesem Rahmen wird man die Bands bestimmt nicht mehr erleben können. Ein absolutes Muss für den Fan des schweren Black Sabbath-Sounds.

Eine der unterhaltsamsten Bands der Welt sind Municipal Waste aus den USA. Schnell, bescheuert und wild geht es bei den Live-Shows zu. Gespannt darf man sein, wie sie das kleine Café Nova zerlegen werden. Support spielen wieder die von mir sehr geschätzten Lightbearer und Burning Love aus Kanada.

WM 2010: Public Viewing im Test // Teil II: Berlin

19. Juni 2010

Berlin-Friedrichshain, Astra „11Freunde WM-Quartier“

  • Platzangebot: 8.000 Quadratmeter. Weitläufig mit Tribünen und viel Stehplätzen. Bei Deutschlandspielen empfiehlt es sich 1 Stunde vor Spielbeginn zu kommen. Aber auch bei Einlassstopp ist es nicht zu voll.
  • Bierpreis: 0,4l Astra oder Carlsberg für 3 Euro.
  • Stimmung: Angenehme Atmosphäre zwischen Fußballexperten und Friedrichshainer Studenten.
  • Fouls: Faire Partie
  • Fazit: Ein Besuch lohnt sich wirklich. Die 11Freunde haben an alles gedacht. Kickertische und kulinarische Köstlichkeiten runden das Fußballerlebnis ab.

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Berlin-Neukölln, Frankenbier Connection

  • Platzangebot: 30 Sitzplätze, genügend Stehplätze auf dem Gehweg und der Baustelle.
  • Bierpreis: Über 70 erlesene fränkische Bierimporte für 2,40€ im 0,5l-Humpen
  • Stimmung: Fränkisch freundlich ohne unnötigen Überschwang.
  • Fouls: Der Gastwirt blockiert die einzige Toilette fast durchgehend.
  • Fazit: Im Kreuzköllner Reuterkiez lässt es sich in netter Gesellschaft ganz entspannt ein Spiel verfolgen. Der Wirt schlägt auch gerne mal ein Fässchen fränkischer Braukunst an. Total gemütlich.

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Berlin-Prenzlauer Berg, Mädcheninternat

  • Platzangebot: Großzügiger Garten mit zahlreichen Fernsehern und einer großen Leinwand. Es gibt Planschbecken und Strandliegen zum Chillen in der Sonne.
  • Bierpreis: 2,50€ für Fass- und Flaschenbiere (Berliner Pilsener, Corona, Staropramen)
  • Stimmung: Typisch Prenzlberg. Hippe Freiberufler tragen ihre Kids auf dem Arm und wippen zu minimalelektronischer Musik.
  • Fouls: Die Leinwand produziert bei Sonneneinfall ein schlechtes Bild. Musste auf einen kleinen Fernseher in der Ecke ausweichen. Außerdem laufen zu oft Montessori-Kinder nackt durchs Bild.
  • Fazit: Bei schönem Wetter absolut coole Location. Lädt zum Sonnenbaden und Kickengucken ein.

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Berlin-Friedrichshain, Strandgut

  • Platzangebot: Weitläufige Strandbar am Spree-Ufer hinter der East Side Gallery (Mauer auf Friedrichshainer Seite)
  • Bierpreis: 3 € für ein kleines Astra!!
  • Stimmung: Auf weißen Ledersofas hackt man auf sein Macbook ein, schaut Fußball und nippt am Champagner. Unangenehm.
  • Fouls: Die Leinwand ist für diese exquisite Lokalität sehr schlecht. Die Getränkepreise sind exorbitant hoch. Touri-Abzocke im Schatten der O2-Arena.
  • Fazit: Friedrichshain bietet viele Alternativen zu diesem seelenlosen Schicki-Micki Strandgut. Bitte versenken!

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Berlin-Neukölln, Sportbar (Weserstr., Ecke Pannierstr.)

  • Platzangebot: Bodenständige türkische Sportbar mit Spielautomaten und eigenem Wettbüro.
  • Bierpreis: 1,50€ für ein 0,5l Berliner Kindl. Bei jedem Tor gibt’s einen Schnaps für jeden Gast aufs Haus.
  • Stimmung: Ausgelassen alkoholisch. Die Gäste werden vom Chef per Handschlag begrüßt. Bei bedeutenden Siegen knallen schon mal die Korken und es gibt eine Sektdusche für die Gäste.
  • Fouls: Die Alkis an der Theke setzen gerne mal zur Blutgrätsche an.
  • Fazit: Ehrlicher Fußballgenuss mit Neukölln-typischem Klientel. Der Beamer bietet ein gestochenes Bild und zusammen mit Freunden kann es aufgrund der unschlagbaren Bierpreise ein feuchter Abend werden.

Es Ist 1996

8. April 2010

„…Meine Freundin Ist Weg Und Bräunt Sich“

Wer erinnert sich nicht an diesen Klassiker aus dem Jahr 1996? Wenn dieses Lied heute weit nach Mitternacht in irgendeiner Bar gespielt wird, kommen Nostalgiegefühle hoch, die eigentlich der WDR2-Generation vorbehalten sein sollten.

„Es Wär‘ Schön, Wenn Du Bei Mir Bleibst Heut‘ Nacht“

Aber was solls? Verschwommene Erinnerungen an die ersten Partys, die diesen Titel zu recht nicht hätten tragen dürfen, haben auch ihr Gutes. – Es hilft, das Älterwerden zu akzeptieren!

„Soll Ich’s Wirklich Machen, Oder Lass‘ Ich’s Lieber Sein?“

Die Brote haben es gemacht und so gibt es, 14 Jahre nach diesem Evergreen der 90er-Kinder, eine neu eingespielte Version von Jein.

Jein 2010



Original

Hotel Shanghai

22. März 2010

Hotel Shanghai www.hotelshanghai.de

Freunde der gepflegten Clubkultur im Ruhrgebiet kennen es alle: Das Hotel Shanghai. Für viele der beste Club für elektronische Musik in Essen. Wenn nicht sogar im Ruhrgebiet. Selbst über die Landesgrenzen ist er bekannt: Als ich einem DJ in Budapest erzählte, ich sei aus Essen, fiel ihm spontan das Shanghai ein.

Das Club und Kultur sich nicht ausschließen, zeigt das lab2010.tv-Portal. In einem kurzen Interview mit dem Besitzer Kay Shanghay und Booker Kai erfährt man mehr über die Entstehung und Philosophie der Essener Techno-Institution. Es steckt nämlich mehr dahinter einen guten Club zu führen, als nur beliebige DJs zu engagieren und Getränke zu verkaufen.

Schon in den 80er Jahren wurden hier die Nächte durchgefeiert, damals noch unter dem Namen „Kaleidoskop“ oder einfach nur „Siggies Kalei“ genannt. Manch einer rümpfte die Nase über die Disco, schließlich trieben sich dort auch manchmal „Hascher“ herum. Ui ui ui. Schöne Bilder aus dem Nachtleben der Achtziger findet man auf einestages.spiegel.de. Zu empfehlen ist auch der Artikel dazu.

UPDATE: Auf SPIEGEL ONLINE ist ein witziges Video über Kay und sein Shanghai zu sehen. Tabledance im Todesstern

Hotel Shanghai
Steelerstrasse 33 // 45127 Essen

www.hotelshanghai.de

Borbeck wie es singt und lacht

4. September 2009

Wir schreiben das erste Wochenende im September und es geht schon wieder los.
Um Punkt 14 Uhr erinnerte ein Borbeck beschallendes Mickie-Krause-Hitmedley daran, daß unser berühmtes Borbecker Marktfest wieder losgeht.

Auch in diesem Jahr gibt es ab freitags wieder ein interessantes Showprogramm aufzwei großen Bühnen.

Interessanterweise wird hier, ähnlich wie beim Essen Original, am Bühnenangebot gespart. Der Unterscheid liegt aber wohl darin, daß sich hier kaum einer über das geschrumpfte Programm aufregen wird; vermutlich wird  das Aufregungspotential dadurch eher verringert.

Ich wäre gern noch etwas näher auf das diesjährige Programm eingegangen, aber leider gibt es diesmal keinen Veranstaltungsflyer als pdf bei der CeBo.

Ich weiß zwar nicht genau wann sie spielen, aber erfahrungsgemäß wissen die Coverbands flashback und Money For Nothing durchaus zu unterhalten.

Scheiß Wetter, komische Ramschstände, „interessantes“ Bühnenprogramm, zu hoher Asifaktor, […] – aber wat solls?! Man sieht sich bestimmt am Bierstand des Vertrauens!

Festival-Checkliste

30. Juni 2009

Die Festivalsaison ist angebrochen. Für mich gehts am Donnerstag zum Metal- und Punkrock-Festival WITH FULL FORCE. Grade wenn die Vorbereitung jedes Jahr zur Routine wird, sollte man sich detailliert vorbereiten, um nichts zu übersehen. Hat jemand noch Anregungen für meine Liste? Bitte kommentieren!

Meine Festival-Checkliste (Stand 2009):

  • Ticket
  • Zelt

Heringe, Zeltstangen

  • Rucksack
  • Musikfestival5

gebrannte CDs,

iPod aufgeladen?? (wichtig: Die Kassierer, Die Doofen, Turbonegro, RWE-Lieder, Festival-Sampler ab 2002)

  • Hygiene

Feuchttücher!!,

WC-Plastik-Sitze!!,

Zahnbürste + Pasta

Desinfektionsspray

Klopapier (multifunktional!),

(Deo, Parfüm, Rasierer, Haarwachs & Haarspray entfernen!!!!)

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Fear And Loathing in Rüttenscheid

16. Juni 2009

René Pascal

René Pascal

Was bewegt zwei Mittzwanziger im Saft des Lebens sein gewohntes Territorium des bodenständigen Borbecks zu verlassen, um das schicke Rüttentütten zu besuchen?

Ganz einfach. Seit zwei Wochen gibts kein Fußball mehr im Stadion oder TV, wo soll man sich denn dann gepflegt volllaufen lassen? Also treiben sich die Vergnügungssüchtigen im Namen des zynischen Alkoholismus auf Stadtfesten herum.

Einmal im Jahr werden die in Rüttentütten kreuz und quer parkenden SLKs rechtzeitig abgeschleppt, um proletarischen Bratwurst- und Bierständen Platz zu machen. Mein Vater warnte mich noch vor: „Ist doch jedes Jahr das Gleiche. Du stehst an einem Bierstand, trinkst zwei Bier, hörst dir schlechte Musik von einer Dire Straits-Coverband an. Dann gehst du 20 Meter, stellst dich an den nächsten Bierstand, trinkst zwei Bier und hörst schlechte Musik. Also torkelst du weiter zum nächsten Bierstand.“ Waren diese Worte mahnend an mich gerichtet, bewirkten sie das Gegenteil. Meine innere Stimme schrie nur: „Geil! Verdammt gute Idee!“

Doch es sollte anders kommen. Zumindest was die schlechte Musik anbetrifft.

Pünktlich um 17 Uhr versammelte sich die aufgeschlossene Schlagergemeinde an der Annastraße, um auf der fulminanten „Ruhrschnellweg-Bühne“ (Maßstabsgetreu der Augsburger Puppenkiste nachempfunden) den Stargast des Abends zu sehen: René Pascal – der Schlagergott aus dem Kohlenpott.

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