Doch auf dem Kennedyplatz in Essen der Kulturhauptstadt gibt es kein Public Viewing. Dies wurde vor Monaten von der Essen Marketing auf Nachfrage von Radio Essen bestätigt.
In Zeiten der Hochkultur findet sich in unserer Innenstadt Einkaufsstadt nun mal kein Platz für ein Randphänomen wie Fußball.
Die Macher der 11-Freunde-Bar konnten aber – “nach langem Ringen” – die Messehalle 6 buchen. So gibts, ähnlich wie vor zwei Jahren, die “11 Freunde WM-Arena” an der Gruga.
Die Tickets, deren Preise übrigens mit dem Besuch eines Heimspiels, bei einem lokal bekannten Fußballverein vergleichbar sind, können unter wm-arena-essen.de geordert werden.
Neben unzähligen Bars & Kneipen die zum gemeinsamen WM-Gucken einladen, gibt es im Ruhrgebiet noch weitere große Public Viewing Locations. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, sollte mal bei Prinz.de vorbeischauen!
WM Special:
Ob Ruhrgebiet, Rheinland oder Berlin, aufgrund der allseits beliebten Frage “Wo guckste?” und der vielen Suchanfragen zum Thema “Public Viewing”, gibts nun die Reihe:
„Die Situation von Rot-Weiss Essen ist existentiell bedrohlich. Bis diesen Freitag, 4. Juni, müssen wir die Finanzierung der noch laufenden Spielzeit sowie der neuen Saison sicherstellen. Wir haben beim DFB die Auszahlung der bei der Sparkasse Essen hinterlegten Bürgschaft angefordert. Parallel dazu müssen wir jetzt natürlich alles versuchen, um die Liquiditätssituation zu verbessern“, so RWE-Vorstandsmitglied Thomas Hermes.
„Jeder, der einen Beitrag leisten kann und möchte, um unserem RWE zu helfen, ist herzlich willkommen. Die Unterstützung von über 21.000 Menschen bei der Unterschriftenaktion für einen Stadionneubau und der große Zuspruch unserer Fans – ich erinnere nur an die phantastische Kulisse vor zwei Wochen mit annähernd 11.000 Besuchern beim Verbandspokalfinale – zeigen, dass unser Verein vielen Menschen in Essen, aber auch überregional, am Herzen liegt.“ [...]
Wer Rot-Weiss Essen jetzt sofort helfen möchte, kann eine Spende in beliebiger Höhe leisten. Dafür hat RWE ein Spendenkonto bei der Sparkasse Essen eingerichtet:
RWE Fans wollen nicht länger wegsehen und schweigen.
Deswegen wird es am 20. März 2010 eine Fandemo, vom Willy-Brandt-Platz am Essener Hauptbahnhof startend, geben…
Die Faninitiative Essen ruft alle RWE-Fans auf, am 20. März 2010 um 10:00 Uhr auf dem Willy-Brandt Platz am Essener Hauptahnhof zu erscheinen, um GEMEINSAM UND FRIEDLICH, für das neue Stadion zu demonstrieren. www.faninitiative-essen.de
Was WAZ, NRZ, Reviersport & Co anscheinend nicht zu fragen wagen, erledigen nun die Jungs von Jawattdenn.de.
Christian Hülsmann stellt sich im großen Interview den Fragen der leidgeprüften rot-weissen Seele. Neben vielen Erklärungen, die die eigentlich unverständlichen Zusammenhänge ein wenig verständlicher werden lassen, macht ein Satz mal wieder Hoffnung:
[...] Es ist momentan nichts gestoppt und wir liegen noch voll im Zeitplan. [...]
Spätestens ab dem Frühjahr könnte sich der morgendliche Blick in die Baustellen-Webcam wieder lohnen (oder halt eben auch nicht).
Zum Thema Stadionbau ist ja, trotz fehlender Bagger, irgendwie alles gesagt.
Im Interview mit den Uralt-Ultras, bringt Manni Breuckmann es aber nochmal sehr schön auf den Punkt:
[...] Das heißt in der Konsequenz: Wenn der Zustand so bleibt wie er ist, wird der Fußball in Essen vor die Hunde gehen. Dagegen bin ich massiv und deswegen sage ich: Politiker handelt schnell! Essen muß ein neues Stadion haben, da führt kein Weg dran vorbei. [...]
Ausführliche Ausschnitte aus der Radio Hafenstraße-Reportage vom Auswärtsspiel gegen Bayer Leverkusen II:
Uuuuuuuuuh!!!!
Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!!!!
Ey! Ey! Eeeeeyyyyyyyy!!!!
JAAAAAAAAAAAA!!!!
UUUUUUUUuuuuuuuuuuh!!!!!
Eyyyyyyyyyy!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Da krich ich echt n Hörsturz oder sonns wat, wenn die Alte immer ins Mikro stöhnt, anstatt dem interessierten Hörer zu beschreiben, wat da grad auffem Platz passiert is. Geht gar nich!
…sind Erinnerungen an bessere Tage. Auch in den Jahren 1993/94 stand der Verein mit dem Rücken zur Wand. Der Lizenzentzug und der daraus resultierende Abstieg in die Oberliga Nordrhein stand fest. Dennoch hat sich die Mannschaft von Jürgen Röber und alle Fans zusammengerissen, um das Unglaubliche möglich zu machen. Das DFB-Pokalfinale.
Herzerfrischender Offensivfußball, Kampf bis zum Umfallen auf dem Rasen. Ohrenbetäubende Gesänge und grenzenlose Euphorie auf den picke packe vollen Rängen.
Das sind die Gründe, warum ich diesen Verein nach 15 Jahren Erfolgslosigkeit noch liebe.
In bitteren Tagen wie diesen nützt uns kein Blick zurück – wir müssen nach vorne schauen. Aber nur noch die Erinnerungen an das goldene Team um Jürgen Röber erhalten meine Treue.
Frank Kurth
Ingo Pickenäcker
Matthias Jack
Adrian Spyrka
Roman Geschlecht
Kristian Zedi
Jörg Lipinski
Robert Reichert
Oliver Grein
Harald Kügler