Ruhrstadt-Visionen
Gregor 26. Juni 2009
Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen!
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Ich habe selten so gelacht.
Gefunden bei ruhrbarone.de
Gregor 26. Juni 2009
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Ich habe selten so gelacht.
Gefunden bei ruhrbarone.de
Kai 19. Juni 2009
Grand Spektakel in Borbeck.

Skulptur „Männlicher Torso” bei Nacht
Die Skulptur “Männlicher Torso” des Künstlers Waldemar Otto, von den Borbeckern mittlerweile mehr oder weniger liebevoll “Der Dicke” genannt, wurde am letzten Freitag mit großem Pomp eingeweiht.
Neben dem Stifter, Christoph Metzelder und unserem OB war natürlich alles vertreten, was weitläufig unter den Begriff Lokalprominenz fällt. Selbstverständlich sorgte das Don Bosco Blasorchester für die musikalische Untermalung des Festaktes – schließlich hat das Don Bosco Gymnasium die Patenschaft für die Skulptur übernommen.
Neben dem eigentlichen Staatsakt trug auch ein nicht näher bekannter Borbecker Trunkenbold zur Unterhaltung bei. Beschränkte er sich zunächst auf die Plakatniederlegung “Das Ding muss weg”, folgte im zweiten Akt seines Moralaufstands eine musikalische Darbietung aus dem Bereich Trillerpfeife. Letztendlich provozierte er aber selber mehr als es unser nackter Dicke je könnte.
Bleibt zu hoffen, daß Christoph Metzelder sein Kunstwerk ein wenig genießen konnte, denn so leicht wird das beim Signieren des hundertsten Panini-Albums bzw. Trikots nicht gewesen sein.
Gregor 16. Juni 2009

René Pascal
Was bewegt zwei Mittzwanziger im Saft des Lebens sein gewohntes Territorium des bodenständigen Borbecks zu verlassen, um das schicke Rüttentütten zu besuchen?
Ganz einfach. Seit zwei Wochen gibts kein Fußball mehr im Stadion oder TV, wo soll man sich denn dann gepflegt volllaufen lassen? Also treiben sich die Vergnügungssüchtigen im Namen des zynischen Alkoholismus auf Stadtfesten herum.
Einmal im Jahr werden die in Rüttentütten kreuz und quer parkenden SLKs rechtzeitig abgeschleppt, um proletarischen Bratwurst- und Bierständen Platz zu machen. Mein Vater warnte mich noch vor: “Ist doch jedes Jahr das Gleiche. Du stehst an einem Bierstand, trinkst zwei Bier, hörst dir schlechte Musik von einer Dire Straits-Coverband an. Dann gehst du 20 Meter, stellst dich an den nächsten Bierstand, trinkst zwei Bier und hörst schlechte Musik. Also torkelst du weiter zum nächsten Bierstand.” Waren diese Worte mahnend an mich gerichtet, bewirkten sie das Gegenteil. Meine innere Stimme schrie nur: “Geil! Verdammt gute Idee!”
Doch es sollte anders kommen. Zumindest was die schlechte Musik anbetrifft.
Pünktlich um 17 Uhr versammelte sich die aufgeschlossene Schlagergemeinde an der Annastraße, um auf der fulminanten “Ruhrschnellweg-Bühne” (Maßstabsgetreu der Augsburger Puppenkiste nachempfunden) den Stargast des Abends zu sehen: René Pascal – der Schlagergott aus dem Kohlenpott.
Gregor 31. Mai 2009
Das Chaos ist perfekt. Fassungslosigkeit an der Hafenstraße.

Der Schrei vom Niederrhein
Als wäre diese desaströse Saison 2008/09 nicht schon schlimm genug, wird nun auch noch öffentlich ein Machtkampf in der Führungsriege ausgetragen. Nach der peinlichen Niederlage im Niederrhein-Cup-Finale gegen den 6.Ligisten VfB Speldorf kamen zahlreiche Repräsentanten des Vereins zu Wort. Vorstandsmitglied Schäfer nennt die Mannschaft zu Recht eine “Schande für den Verein”, 1.Vorsitzender Meutsch spricht vom totalen Scheitern und ein anonymes Aufsichtsratmitglied fordert öffentlich den Rausschmiss von Thomas Strunz. (siehe Artikel hier und hier)
Der Aufsichtsratvorsitzender Brückemeyer stellt sich dagegen hinter den sportlichen Leiter Strunz und stärkt ihm den Rücken. Ist er einer seiner letzten Fürsprecher im Verein? Nach dem gescheiterten Aufstieg hielten sich viele mit Kritik am Manager Strunz zurück. Die peinliche Posse um den 29-Tage-Coach Middendorp und die Niederlage im Pokalfinale rief plötzlich eine große Zahl an Kritikern auf den Plan. Öffentlich wird der sportliche Leiter zur Disposition gestellt. Die Kritikpunkte sind einleuchtend, das Team hat trotz großer Vorschusslorbeeren in ganzer Linie versagt. Die schönen Worte von einer großen Zukunft des Vereins kriegt Thomas Strunz jetzt um die Ohren gehauen.
Nach dem bedeutungslosen 3:0-Sieg gegen Oggersheim ging Strunz in der Pressekonferenz nun in die Offensive und forderte ein Bekenntnis für den von ihm eingeschlagenen Weg, d.h. für ihn selbst. Zudem bot er sich für die nächste Saison als Teamchef an. Der Pokerspieler nennt sowas “All in”, Alles oder Nichts!
Im Verein stehen sich nun zwei Fronten gegenüber. Soll der Konstanz wegen noch ein Versuch mit dem aktuellen Personal gestartet werden, obwohl die Mannschaft und Strunz diese Saison in ganzer Linie gescheitert sind oder soll mal wieder ein totaler Neuanfang mit anderen Personalien vollzogen werden? Letzterem stehen die extrem begrenzten finanziellen Mittel entgegen. Das könnte nur mit externen Geldern geschehen, die z.B. Manni Sander (ehemals Vorstand) stellen müsste, der zu den größten Strunz-Kritikern gehört. Und wer garantiert, dass der geforderte Lorenz-Günther Köstner von Null auf Hundert eine exzellent Aufstiegsmannschaft aus dem Hut zaubert?
Logischer erscheint auf Konstanz zu setzen, auch deswegen, weil RWE die Alternativen ausgehen. Erstens wird sich kein guter Trainer diesen Trümmerhaufen antun, zweiten ist es die einzig finanzierbare Möglichkeit. Alte Spieler aus den Verträgen zu lösen und neue gute zu holen ist teuer.
Für mich ist Thomas Strunz in dem einen Jahr sportlich (!) voll und ganz gescheitert, aber wir haben schlicht und einfach keinen Besseren als ihn. Wir können nur hoffen, dass sich das Vetrauen zu Strunz auszahlt und er nach seinen großen Worten endlich Taten auf dem Platz folgen. Die Spiele unter seiner Regie in der Liga sind gut gelaufen, nur das Pokalspiel ging gehörig daneben. Wenn ihm noch ein erfahrener Amateurtrainer wie Klaus Berge zur Seite gestellt wird, könnte man Strunz’ Unerfahrenheit auf der Bank ausgleichen. Es bleibt uns nichts anderes übrig!
Nun stellt sich die Frage, wie die Stadt bzw. GVE mit Hülsmann zu diesem Thema steht. Sie haben zu einem großen Teil die Entscheidungsgewalt seit der Umstrukturierung. Wie werden die im sportlichen Bereich noch unerfahreneren Personen handeln? Die Sitzung am 8.Juni und die Lizenzerteilung werden schicksalshafte Moment für den sportlichen Leiter Thomas Strunz. Inwiefern haben die alten Seilschaften im Verein noch Macht?
Wer entscheidet in dieser prekäre Situation? Wieso einigen sich die Verwantwortlichen nicht auf eine Position anstatt in der Presse wilde Verlautbarungen (teilweise sogar anonym) zu verkünden ? Wer führt im Verein Machtkämpfe und in wessen Interesse? Wieso tauchen Artikel in SPIEGEL und Welt auf, die mit Insider-Informationen gespickt sind?
Das Chaos im Umfeld des Vereins muss schnellstens beendet werden, denn die aktuelle Situation wirft ein überaus unprofessionelles Licht auf den Verein.
Mal wieder.
Gastbeitrag 5. Mai 2009
Ein befreundeter Frintroper hat sich im Laufe dieses Frühjahrs ins schöne Borbeck verirrt. Wie er es erlebt hat erzählt uns Christian am besten selbst:
Vor etwa zwei Wochen oder vier, tut aber auch nix zur Sache, haben meine bessere Hälfte und Ich uns mal wieder nach langer Zeit auf den Weg ins benachbarte Borbeck gemacht. Zum besseren Verständnis der Mitleser hier muss ich betonen, dass wir aus dem schönen, höchstwahrscheinlich sogar DEM schönsten Stadtteil, Frintrop kommen. Ich hoffe ich bin nicht der Einzige der so Situationen kennt, in denen man sich die absurdesten Dinge vornimmt. Einmal zum Beispiel vor ein paar Jahren, kam ich an einem bierseligen Abend auf die glorreiche Idee nach Castrop Rauxel zu fahren, um dort auf einem x-beliebigen Acker Völkerball zu spielen, was auch sofort bei der damals anwesenden Biergruppe auf Gegenliebe stieß und sofort ausgeführt wurde.
Gregor 14. April 2009
Nach Bericht der NRZ (zu lesen auf DerWesten.de) haben auf der Fürstäbtissinstraße Karfreitag-Nacht 15 gewalttätige Rechtsextreme mit Totschlägern, Pfefferspray und Bierflaschen 10 Jugendliche attackiert und zum Teil verletzt. Nach Augenzeugenberichten schlugen die Nazis sogar mit ihren Totschlägern auf wehrlose Mädchen ein. Zum Glück trugen sie keine schweren Verletzungen davon. Erst durch Einsatz der alarmierten Anwohner wurden sie vertrieben.
Die Polizei kam zu spät und konnte keine Gewalttäter festnehmen, geschweige denn identifizieren. Den ganzen Beitrag lesen »
Kai 14. April 2009
Foto-Communities gibt es ja im Netz en masse. – Aber eine, die sich primär mit Essen und RWE beschäftigt? Eine die den Charme der urbanen Hässlichkeit in den Vordergrund stellt? Nein, die Idee scheint wirklich neu zu sein und von daher sei an dieser Stelle auf das Projekt “FROMTHEGUTTER” verwiesen. Auch wenn es noch eine Menge Luft nach oben gibt, lohnt sich der Besuch und der Blick auf ein Essen jenseits der Kettwiger Str. und der Villa Hügel.
