Der Versuch der Stadt Duisburg, angeführt von ihrem unsäglichen OB, die Planungsdokumente der Loveparade unter Verschluss zu halten, ist gründlich gescheitert.
Nachdem dem lokalen Magazin xtranews.de per einstweiliger Verfügung untersagt wurde, die Dokumente weiter zu verbreiten, sind sie nun für jedermann bei Wikileaks einsehbar.
So kann sich nun jeder selbst eine Meinung zu den Ursachen der Tragödie bilden und ist nicht weiter auf Gutachten, die von einer stadtnahen Kanzlei angefertigt wurden, angewiesen.
Essen-Borbeck, Piccinno’s (Borbecker Platz 4 – am alten Markt -, Essen)
Symbolfoto - Das Piccinno's aus Youtube-Sicht
Platzangebot: Lange Theke, viele Hocker. Ca. 30 weitere Sitzplätze. Auch aus der zweiten und dritten Reihe hat man einen guten Blick auf die große Leinwand und die (etwas kleinen) LCDs. Bei gutem Wetter steht auch ein großer Fernseher auf der Terrasse (ca. 50 Plätze).
Stimmung: Wenn Italien erfolgreicher gewesen wäre, hätte es wohl Freibier gegeben! Ansonsten ist hier von der F-Jugend bis zu den Altherren alles vertreten, was Spaß am Rudelgucken hat.
“Fouls”: Italien war nicht sonderlich erfolgreich.
Fazit: Das Piccinno’s ist ein heimatnaher Anlaufpunkt für alle Borbecker Bundestrainer, die Lust auf einen geselligen Abend und den ein oder anderen Caipi haben!
Platzangebot: 8.000 Quadratmeter. Weitläufig mit Tribünen und viel Stehplätzen. Bei Deutschlandspielen empfiehlt es sich 1 Stunde vor Spielbeginn zu kommen. Aber auch bei Einlassstopp ist es nicht zu voll.
Bierpreis: 0,4l Astra oder Carlsberg für 3 Euro.
Stimmung: Angenehme Atmosphäre zwischen Fußballexperten und Friedrichshainer Studenten.
Fouls: Faire Partie
Fazit: Ein Besuch lohnt sich wirklich. Die 11Freunde haben an alles gedacht. Kickertische und kulinarische Köstlichkeiten runden das Fußballerlebnis ab.
Platzangebot: 30 Sitzplätze, genügend Stehplätze auf dem Gehweg und der Baustelle.
Bierpreis: Über 70 erlesene fränkische Bierimporte für 2,40€ im 0,5l-Humpen
Stimmung: Fränkisch freundlich ohne unnötigen Überschwang.
Fouls: Der Gastwirt blockiert die einzige Toilette fast durchgehend.
Fazit: Im Kreuzköllner Reuterkiez lässt es sich in netter Gesellschaft ganz entspannt ein Spiel verfolgen. Der Wirt schlägt auch gerne mal ein Fässchen fränkischer Braukunst an. Total gemütlich.
Platzangebot: Großzügiger Garten mit zahlreichen Fernsehern und einer großen Leinwand. Es gibt Planschbecken und Strandliegen zum Chillen in der Sonne.
Bierpreis: 2,50€ für Fass- und Flaschenbiere (Berliner Pilsener, Corona, Staropramen)
Stimmung: Typisch Prenzlberg. Hippe Freiberufler tragen ihre Kids auf dem Arm und wippen zu minimalelektronischer Musik.
Fouls: Die Leinwand produziert bei Sonneneinfall ein schlechtes Bild. Musste auf einen kleinen Fernseher in der Ecke ausweichen. Außerdem laufen zu oft Montessori-Kinder nackt durchs Bild.
Fazit: Bei schönem Wetter absolut coole Location. Lädt zum Sonnenbaden und Kickengucken ein.
Platzangebot: Bodenständige türkische Sportbar mit Spielautomaten und eigenem Wettbüro.
Bierpreis: 1,50€ für ein 0,5l Berliner Kindl. Bei jedem Tor gibt’s einen Schnaps für jeden Gast aufs Haus.
Stimmung: Ausgelassen alkoholisch. Die Gäste werden vom Chef per Handschlag begrüßt. Bei bedeutenden Siegen knallen schon mal die Korken und es gibt eine Sektdusche für die Gäste.
Fouls: Die Alkis an der Theke setzen gerne mal zur Blutgrätsche an.
Fazit: Ehrlicher Fußballgenuss mit Neukölln-typischem Klientel. Der Beamer bietet ein gestochenes Bild und zusammen mit Freunden kann es aufgrund der unschlagbaren Bierpreise ein feuchter Abend werden.
Ob Ruhrgebiet, Rheinland oder Berlin, aufgrund der allseits beliebten Frage
“Wo guckste?” und der vielen Suchanfragen zum Thema “Public Viewing”, gibts nun die Reihe WM 2010: Public Viewing im Test.
Spiel: Deutschland – Australien 4:0, 13.06.2010, 20:30 Uhr
Platzangebot: 2-3 Stunden vor Anpfiff lässt sich vor und in den meisten Kneipen nen prima Hocker finden. Kurz vor Anpfiff wurde die Zülpicher gesperrt: Kiosk-Bier kaufen, auf die Straßenbahnschienen stellen und nen Fernseher aussuchen!
Bierpreis: Ca. 2 Euro, 0,3l Kölsch
Stimmung: Stieg mit jedem Tor! Mehrere Humbas nach dem Spiel!
Fouls: Die Damen und Herren vom Ordnungsamt (tolles Maßband!).
Fazit: Rechtzeitig da sein, Kneipe aussuchen, Stimmung genießen! Empfehlenswert!
Doch auf dem Kennedyplatz in Essen der Kulturhauptstadt gibt es kein Public Viewing. Dies wurde vor Monaten von der Essen Marketing auf Nachfrage von Radio Essen bestätigt.
In Zeiten der Hochkultur findet sich in unserer Innenstadt Einkaufsstadt nun mal kein Platz für ein Randphänomen wie Fußball.
Die Macher der 11-Freunde-Bar konnten aber – “nach langem Ringen” – die Messehalle 6 buchen. So gibts, ähnlich wie vor zwei Jahren, die “11 Freunde WM-Arena” an der Gruga.
Die Tickets, deren Preise übrigens mit dem Besuch eines Heimspiels, bei einem lokal bekannten Fußballverein vergleichbar sind, können unter wm-arena-essen.de geordert werden.
Neben unzähligen Bars & Kneipen die zum gemeinsamen WM-Gucken einladen, gibt es im Ruhrgebiet noch weitere große Public Viewing Locations. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, sollte mal bei Prinz.de vorbeischauen!
WM Special:
Ob Ruhrgebiet, Rheinland oder Berlin, aufgrund der allseits beliebten Frage “Wo guckste?” und der vielen Suchanfragen zum Thema “Public Viewing”, gibts nun die Reihe: