Archiv für das Tag 'Borbeck'

„Danach Ende offen!“

4. Februar 2012

Das Borbecker Halblang ändert die Öffnungszeiten:

Der Absacker am Wochenende ist gerettet…

 

Öffnungszeiten des Borbecker Halblang 2012

Kein Bock auf Nazis: Borbeck stellt sich quer

9. November 2010

Der 9. November ist kein gewöhnlicher Novembertag.

In der Nacht vom 9. auf den 10.11.1938 zerstörten die Nationalsozialisten und deren Sympathisanten Einrichtungen jüdischer Bürger im gesamten damaligen deutschen Reich – auch in Borbeck!

[…] Dabei wurden vom 7. bis 13. November 1938 etwa 400 Menschen ermordet oder in den Selbstmord getrieben. Über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert, von denen nochmals Hunderte ermordet wurden oder an den Haftfolgen starben. Die Pogrome markieren den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden seit 1933 zur systematischen Verfolgung, die knapp drei Jahre später in den Holocaust an den europäischen Juden im Machtbereich der Nationalsozialisten mündete […]“ Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Reichspogromnacht

Jahrzehnte später fiel die Mauer – am 9 .November 1989. Seitdem hat dieses Datum eine weitere Bedeutung erlangt. Neben den Gräueltaten der Nationalsozialisten und ihrer nicht zu überbietenden Menschenverachtung hat man seit 1989 die Bilder der beginnenden Wiedervereinigung im Kopf.

Beide Ereignisse stehen in keinem inhaltlichen, poltischen, geschichtlichen oder sonstigen Zusammenhang.

Nun, 72 Jahre nach der Reichspogromnacht, marschiert die NPD am Germaniaplatz in Borbeck auf – in Gedenken an die Mauertoten. Das Auftreten der rechtsextremen NPD lässt nur den Schluß zu, daß es sich hier ausschließlich um eine antisemitische Provokation handelt. Daher ruft das Essener Bündnis Essen stellt sich quer zu einer Kundgebung gegen den unsäglichen und zynischen NPD-Aufmarsch auf. Die Borbecker Nachrichten merken dazu an, „Kalkulierte Provokation beleidigt Opfer der Kriege„.

„[…] Es sei ein Skandal, dass die NPD am Jahrestag der Novemberpo­grome der Nazis mit Fackeln an einem Kriegerdenkmal aufmarschieren dürfe, so Wolfgang Freye vom Runden Tisch. […]“ Vgl. http://www.derwesten.de/staedte/essen/In-Borbeck-droht-durch-NPD-Aufmarsch-Gedraenge-id3918735.html

Treffpunkt ist am 9.11.2010 um 18 Uhr auf dem Höltingplatz (vor Karstadt).

Harte Konzerthighlights im Pott

29. August 2010

Was gute Rockshows betrifft, werden wir in der zweiten Jahreshälfte wirklich verwöhnt. Ich gebe einen kleinen Überblick über die Konzerte, die mir am Herzen liegen.

  • 2. – 5. September 2010 – Borbecker Marktfest

Das Borbecker Marktfest glänzt dieses Jahr wieder mit absoluten Highlights. Die Zahl der Top-Acts ist so groß, dass ich bis auf die Flotten Socken niemanden hervorheben möchte. Sonst würde die Liste zu lang werden. Empfehlen möchte ich auch die liebevoll gestaltete Homepage, da bleiben keine Fragen offen, ob sich ein Besuch dieses Jahr lohnen wird.

  • Freitag, 10. September 2010 – Essen Original – Innenstadt

In der ganzen Innenstadt verteilt finden das Wochenende über Konzerte statt, die mehr oder minder interessant sind. Einen guten Überblick gibt die Essen.Original-Homepage. Einen gelungenen Kontrast zum Schönebecker Jugendblasorchester auf dem Kennedyplatz (!) bietet die turock-Bühne mit internationalen Thrash-Metal-Ikonen wie Entombed, Warbringer, Skeletonwitch oder die Doom-Metaller Grand Magus. Zeitgleich spielen die Half Ass Monkeys Funknoise Rock’n’Roll auf der Young Stage am Flachsmarkt um 22:30 Uhr. (Werbung in eigener Sache 😉 )

Das komplette Programm ist umsonst & draußen. Ein Besuch lohnt sich dieses Jahr

  • 9. – 10. Oktober 2010 – Denovali Swingfest – JZE Essen

Im JZE-Papestr. findet über zwei Tage ein sehr interessantes Festival von dem Undergroundlabel Denovali, bekannt für krude Genre wie Darkjazz, Postrock und Metal, statt. Celeste (FR), 65daysofstatic (UK), Omega Massif (DE) oder Heirs (AUS) locken gewiss nur ein kleines erlesenes Publikum an, welches aber aus ganz Europa anreisen wird. Selten spielen Bands solcher Qualität geballt in einer Venue.

Hömma? Wat is? Traditionell am ersten Freitag im Dezember findet im Café Nova der Anstich des edlen Bockbiers der Dampfbierbrauerei statt und wird zünftig mit der Band um Sandy, Beini und Frank zelebriert. Über die Lokalmatadore Atemlos aus Borbeck habe ich schon an anderer Stelle genug Worte verloren.

Wer nach dem Winterbocksanstisch am Abend zuvor im Nova noch Kraft hat, sollte sich nach Steele ins Julius Leber Haus begeben. Eine geballte Fülle an harten Riffs werden das beschauliche Steele erschüttern. Die neue Borbecker Southern Rock-Band Lightbearer eröffnet für die Kanadier Bison B.C., Coliseum aus Kentucky und Kvelertak aus Dänemark. Alle vier Bands werden den Backstageraum bierschwanger verlassen, um knackig und erbarmungslos alles zu zerlegen. In diesem Rahmen wird man die Bands bestimmt nicht mehr erleben können. Ein absolutes Muss für den Fan des schweren Black Sabbath-Sounds.

Eine der unterhaltsamsten Bands der Welt sind Municipal Waste aus den USA. Schnell, bescheuert und wild geht es bei den Live-Shows zu. Gespannt darf man sein, wie sie das kleine Café Nova zerlegen werden. Support spielen wieder die von mir sehr geschätzten Lightbearer und Burning Love aus Kanada.

WM 2010: Public Viewing im Test // Teil IV: Essen, Piccinno’s

6. Juli 2010

Essen-Borbeck, Piccinno’s (Borbecker Platz 4 – am alten Markt -, Essen)

Symbolfoto - Das Piccinno's aus Youtube-Sicht

  • Platzangebot: Lange Theke, viele Hocker. Ca. 30 weitere Sitzplätze. Auch aus der zweiten und dritten Reihe hat man einen guten Blick auf die große Leinwand und die (etwas kleinen) LCDs. Bei gutem Wetter steht auch ein großer Fernseher auf der Terrasse (ca. 50 Plätze).
  • Bierpreis: 0,2l Stauder, 1,40€ // 3,50€ für ein Weissbier.
  • Stimmung: Wenn Italien erfolgreicher gewesen wäre, hätte es wohl Freibier gegeben! Ansonsten ist hier von der F-Jugend bis zu den Altherren alles vertreten, was Spaß am Rudelgucken hat.
  • „Fouls“: Italien war nicht sonderlich erfolgreich.
  • Fazit: Das Piccinno’s ist ein heimatnaher Anlaufpunkt für alle Borbecker Bundestrainer, die Lust auf einen geselligen Abend und den ein oder anderen Caipi haben!

Borbeck wie es singt und lacht

4. September 2009

Wir schreiben das erste Wochenende im September und es geht schon wieder los.
Um Punkt 14 Uhr erinnerte ein Borbeck beschallendes Mickie-Krause-Hitmedley daran, daß unser berühmtes Borbecker Marktfest wieder losgeht.

Auch in diesem Jahr gibt es ab freitags wieder ein interessantes Showprogramm aufzwei großen Bühnen.

Interessanterweise wird hier, ähnlich wie beim Essen Original, am Bühnenangebot gespart. Der Unterscheid liegt aber wohl darin, daß sich hier kaum einer über das geschrumpfte Programm aufregen wird; vermutlich wird  das Aufregungspotential dadurch eher verringert.

Ich wäre gern noch etwas näher auf das diesjährige Programm eingegangen, aber leider gibt es diesmal keinen Veranstaltungsflyer als pdf bei der CeBo.

Ich weiß zwar nicht genau wann sie spielen, aber erfahrungsgemäß wissen die Coverbands flashback und Money For Nothing durchaus zu unterhalten.

Scheiß Wetter, komische Ramschstände, „interessantes“ Bühnenprogramm, zu hoher Asifaktor, […] – aber wat solls?! Man sieht sich bestimmt am Bierstand des Vertrauens!

Der Dicke

19. Juni 2009

Grand Spektakel in Borbeck.

Grosser Sockel Torso XX von Waldemar Otto

Skulptur „Männlicher Torso” bei Nacht

Die Skulptur „Männlicher Torso“ des Künstlers Waldemar Otto, von den Borbeckern mittlerweile mehr oder weniger liebevoll „Der Dicke“ genannt, wurde am letzten Freitag mit großem Pomp eingeweiht.

Neben dem Stifter, Christoph Metzelder und unserem OB war natürlich alles vertreten, was weitläufig unter den Begriff Lokalprominenz fällt. Selbstverständlich sorgte das Don Bosco Blasorchester für die musikalische Untermalung des Festaktes – schließlich hat das Don Bosco Gymnasium die Patenschaft für die Skulptur übernommen.

Neben dem eigentlichen Staatsakt trug auch ein nicht näher bekannter Borbecker Trunkenbold zur Unterhaltung bei. Beschränkte er sich zunächst auf die Plakatniederlegung „Das Ding muss weg“, folgte im zweiten Akt seines Moralaufstands eine musikalische Darbietung aus dem Bereich Trillerpfeife. Letztendlich provozierte er aber selber mehr als es unser nackter Dicke je könnte.

Bleibt zu hoffen, daß Christoph Metzelder sein Kunstwerk ein wenig genießen konnte, denn so leicht wird das beim Signieren des hundertsten Panini-Albums bzw. Trikots nicht gewesen sein.

Ein Samstagsspaziergang durch Borbeck

5. Mai 2009

Ein befreundeter Frintroper hat sich im Laufe dieses Frühjahrs ins schöne Borbeck verirrt. Wie er es erlebt hat erzählt uns Christian am besten selbst:

Vor etwa zwei Wochen oder vier, tut aber auch nix zur Sache, haben meine bessere Hälfte und Ich uns mal wieder nach langer Zeit auf den Weg ins benachbarte Borbeck gemacht. Zum besseren Verständnis der Mitleser hier muss ich betonen, dass wir aus dem schönen, höchstwahrscheinlich sogar DEM schönsten Stadtteil, Frintrop kommen. Ich hoffe ich bin nicht der Einzige der so Situationen kennt, in denen man sich die absurdesten Dinge vornimmt.  Einmal zum Beispiel vor ein paar Jahren, kam ich an einem bierseligen Abend auf die glorreiche Idee nach Castrop Rauxel zu fahren, um dort auf einem x-beliebigen Acker Völkerball zu spielen, was auch sofort bei der damals anwesenden Biergruppe auf Gegenliebe stieß und sofort ausgeführt wurde.

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+++ Hertie endgültig dicht +++

13. Februar 2009

Blitzumfrage nach dem Hertie Aus. Was wird aus dem alten Karstadtgebäude?

  • 23% Gedenkstätte für florierende Stadtteilzentren
  • 14% Multifunktionsarena für RWE & SF Weiße Dame Borbeck
  • 27% Karstadt
  • 18% Blühende Landschaften
  • 1% Parteizentrale
  • 17% Tuncays Teppich Taifun

  • hertie_aus

    Kranzniederlegung