Côte d’Ruhr
Gregor 10. Dezember 2009
Ich verstehe die ganze Aufregung über den Klimawandel nicht so ganz. Alle zwei Wochen treffen sich die Politiker auf Klimakonferenzen, um sich Schampus und Lachsfisch(Überfischung!!!) einzuverleiben. Dabei werden Strategien entwickelt, um den CO²-Ausstoß zu vermindern. Aber so richtig kommen sie auch nicht aus dem Arsch, weil ja die Öl- und Automobil-Industrie ja doch wieder ihre Interessen durchsetzen kann.
Aufgrund eines Artikels auf Bild.de habe ich meine Meinung zum Klimawandel spontan grundlegend geändert! Dank der Erderwärmung und dem damit einhergehenden Meeresspiel-Anstieg ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für das Ruhrgebiet. Die Grafik zeigt, dass Essen dadurch zur Küstenstadt werden könnte.

Der 2.Strukturwandel wäre eingeläutet. Der Dienstleistungssektor hätte ganz neue Entwicklungspotenziale: Alte Kioske werden zu Strandbuden umfunktioniert, Strandkorbverleihe florieren und die alten Taubenzüchtervereine spezialisieren sich auf Möwen. Briefmöwen – Eine Innovation aus der Ruhrstadt.
Die Schrebergartensiedlungen werden nicht mehr von runzligen, dicken Rentneromas im Badeanzug (Presswurst!) missbraucht. Heiße Bikini-Partytouristinnen mit ihren makellosen Körpern fliegen aus Ibiza ein, um sich in Gelsenkirchens Gartenanlagen zu bräunen. Und ich könnte mir endlich meinen Traum erfüllen, eine “Oben ohne-Strandbar” am Meer zu eröffnen, ohne nach Südfrankreich überzusiedeln.
Biarritz und Costa Brava waren gestern, die Traumurlaubsziele der Zukunft heißen Duisburg-Marxloh und Essen-Bergeborbeck! Ein positiver Nebeneffekt ist dabei noch, dass die Käsköppe auch endgültig abgesoffen sind. Die Überlebenden können dann Kokusnüsse und Melonen am Strand verkaufen.
Also, ich hol morgen sofort den alten Golf 1 aus der Garage und verpeste die Atmosphäre mit Treibhausgasen. Wie es sich für einen Lokalpatrioten gehört. Für das Ruhrgebiet nur das Beste!
