Archiv für das Tag 'Rot-Weiss Essen'

Was bleibt…

3. September 2009

…sind Erinnerungen an bessere Tage. Auch in den Jahren 1993/94 stand der Verein mit dem Rücken zur Wand. Der Lizenzentzug und der daraus resultierende Abstieg in die Oberliga Nordrhein stand fest. Dennoch hat sich die Mannschaft von Jürgen Röber und alle Fans zusammengerissen, um das Unglaubliche möglich zu machen. Das DFB-Pokalfinale.

Herzerfrischender Offensivfußball, Kampf bis zum Umfallen auf dem Rasen. Ohrenbetäubende Gesänge und grenzenlose Euphorie auf den picke packe vollen Rängen.

Das sind die Gründe, warum ich diesen Verein nach 15 Jahren Erfolgslosigkeit noch liebe.

In bitteren Tagen wie diesen nützt uns kein Blick zurück – wir müssen nach vorne schauen. Aber nur noch die Erinnerungen an das goldene Team um Jürgen Röber erhalten meine Treue.

Frank Kurth

Ingo Pickenäcker
Matthias Jack
Adrian Spyrka
Roman Geschlecht
Kristian Zedi

Jörg Lipinski
Robert Reichert
Oliver Grein
Harald Kügler

Daouda Bangoura
Christian Dondera

Lothar wir bitten dich!

31. August 2009

Lothar erzählt der Reviersport wie er zum Schreck vom Niederrhein wurde:

Rot-weißer Scherbenhaufen

31. Mai 2009

Das Chaos ist perfekt. Fassungslosigkeit an der Hafenstraße.

Der Schrei vom Niederrhein

Der Schrei vom Niederrhein

Als wäre diese desaströse Saison 2008/09 nicht schon schlimm genug, wird nun auch noch öffentlich ein Machtkampf in der Führungsriege ausgetragen. Nach der peinlichen Niederlage im Niederrhein-Cup-Finale gegen den 6.Ligisten VfB Speldorf kamen zahlreiche Repräsentanten des Vereins zu Wort. Vorstandsmitglied Schäfer nennt die Mannschaft zu Recht eine “Schande für den Verein”, 1.Vorsitzender Meutsch spricht vom totalen Scheitern und ein anonymes Aufsichtsratmitglied fordert öffentlich den Rausschmiss von Thomas Strunz. (siehe Artikel hier und hier)

Der Aufsichtsratvorsitzender Brückemeyer stellt sich dagegen hinter den sportlichen Leiter Strunz und stärkt ihm den Rücken. Ist er einer seiner letzten Fürsprecher im Verein? Nach dem gescheiterten Aufstieg hielten sich viele mit Kritik am Manager Strunz zurück. Die peinliche Posse um den 29-Tage-Coach Middendorp und die Niederlage im Pokalfinale rief plötzlich eine große Zahl an Kritikern auf den Plan. Öffentlich wird der sportliche Leiter zur Disposition gestellt. Die Kritikpunkte sind einleuchtend, das Team hat trotz großer Vorschusslorbeeren in ganzer Linie versagt. Die schönen Worte von einer großen Zukunft des Vereins kriegt Thomas Strunz jetzt um die Ohren gehauen.

Nach dem bedeutungslosen 3:0-Sieg gegen Oggersheim ging Strunz in der Pressekonferenz nun in die Offensive und forderte ein Bekenntnis für den von ihm eingeschlagenen Weg, d.h. für ihn selbst. Zudem bot er sich für die nächste Saison als Teamchef an. Der Pokerspieler nennt sowas “All in”, Alles oder Nichts!

Im Verein stehen sich nun zwei Fronten gegenüber. Soll der Konstanz wegen noch ein Versuch mit dem aktuellen Personal gestartet werden, obwohl die Mannschaft und Strunz diese Saison in ganzer Linie gescheitert sind oder soll mal wieder ein totaler Neuanfang mit anderen Personalien vollzogen werden? Letzterem stehen die extrem begrenzten finanziellen Mittel entgegen. Das könnte nur mit externen Geldern geschehen, die z.B. Manni Sander (ehemals Vorstand) stellen müsste, der zu den größten Strunz-Kritikern gehört. Und wer garantiert, dass der geforderte Lorenz-Günther Köstner von Null auf Hundert eine exzellent Aufstiegsmannschaft aus dem Hut zaubert?

Logischer erscheint auf Konstanz zu setzen, auch deswegen, weil RWE die Alternativen ausgehen. Erstens wird sich kein guter Trainer diesen Trümmerhaufen antun, zweiten ist es die einzig finanzierbare Möglichkeit. Alte Spieler aus den Verträgen zu lösen und neue gute zu holen ist teuer.

Für mich ist Thomas Strunz in dem einen Jahr sportlich (!) voll und ganz gescheitert, aber wir haben schlicht und einfach keinen Besseren als ihn. Wir können nur hoffen, dass sich das Vetrauen zu Strunz auszahlt und er nach seinen großen Worten endlich Taten auf dem Platz folgen. Die Spiele unter seiner Regie in der Liga sind gut gelaufen, nur das Pokalspiel ging gehörig daneben. Wenn ihm noch ein erfahrener Amateurtrainer wie Klaus Berge zur Seite gestellt wird, könnte man Strunz’ Unerfahrenheit auf der Bank ausgleichen. Es bleibt uns nichts anderes übrig!

Nun stellt sich die Frage, wie die Stadt bzw. GVE mit Hülsmann zu diesem Thema steht. Sie haben zu einem großen Teil die Entscheidungsgewalt seit der Umstrukturierung. Wie werden die im sportlichen Bereich noch unerfahreneren Personen handeln? Die Sitzung am 8.Juni und die Lizenzerteilung werden schicksalshafte Moment für den sportlichen Leiter Thomas Strunz. Inwiefern haben die alten Seilschaften im Verein noch Macht?

Wer entscheidet in dieser prekäre Situation? Wieso einigen sich die Verwantwortlichen nicht auf eine Position anstatt in der Presse wilde Verlautbarungen (teilweise sogar anonym) zu verkünden ? Wer führt im Verein Machtkämpfe und in wessen Interesse? Wieso tauchen Artikel in SPIEGEL und Welt auf, die mit Insider-Informationen gespickt sind?

Das Chaos im Umfeld des Vereins muss schnellstens beendet werden, denn die aktuelle Situation wirft ein überaus unprofessionelles Licht auf den Verein.

Mal wieder.

Jetzt wirds lächerlich

6. Mai 2009

Ernst Middendorp / Fotomafia Koblenz @ Flickr.de
Ernst Middendorp / Fotomafia Koblenz @ Flickr.de

+++ Middendorp nicht mehr Trainer an der Hafenstraße +++

Ab jetzt muß er nicht mehr mit einer Kindergartentruppe in den Krieg ziehen. – Zumindest nicht bei RWE. Wie Reviersport und die Offizielle gerade vermelden, schmeißt Ernst Middendorp in Essen hin. Pardon, da “eine Grundlage für eine gemeinsame Zukunft nicht mehr gegeben ist, verständigten sich Verein und Trainer [...] in beiderseitigem Einvernehmen auf eine sofortige Vertragsauflösung.”

Angedeutet hatte sich dies schon in den letzten Tagen, als Middendorp ohne Absprache mit Thomas Strunz dem Training fern blieb, um zu angeblichen Spielerbeobachtungen aufzubrechen. Weiterhin soll er sich auch bewogen gefühlt haben, die Heimreise aus Mainz nicht im Mannschaftsbus, sondern im Privat-PKW anzutreten.
Einen bitteren Beigeschmack hinterlässt auch die Beobachtung des Reviersport-Reporters, der bei einigen Rot-Weissen Spielern, beim Verlassen der Kabine und der Bekanntgabe der Trennung, ein breites Grinsen  ausgemacht haben will. Was denken die sich?

In den letzten Wochen hatten wir wohl alle mehrmals das Gefühl, daß der Tiefpunkt erreicht sei, aber irgendwie schafft es RWE uns immer eines Besseren zu belehren. Warten wir ab was die nächsten Wochen bringen. Heimspiel gegen Kleve, Auswärtsspiel in Gladbach, JHV und viele Fragezeichen. Lizenz? Stadion? Umstrukturierung? Mannschaft? Trainer? Realistische Chance auf den Aufstieg 09/10? Quo vadis, RWE?


Fragezeichen

Warum wir trotzdem wieder hingehen:

5. Mai 2009

Was sind eure Gründe?

Symbolfoto aus besseren Tagen

Symbolfoto aus besseren Tagen

Charme der Gosse

14. April 2009

Foto-Communities gibt es ja im Netz en masse. – Aber eine, die sich primär mit Essen und RWE beschäftigt? Eine die den Charme der urbanen Hässlichkeit in den Vordergrund stellt? Nein, die Idee scheint wirklich neu zu sein und von daher sei an dieser Stelle auf das Projekt “FROMTHEGUTTER” verwiesen. Auch wenn es noch eine Menge Luft nach oben gibt, lohnt sich der Besuch und der Blick auf ein Essen jenseits der Kettwiger Str. und der Villa Hügel.
Logo - FROMTHEGUTTER

Es kommt! (mal wieder)

27. Februar 2009

Jetzt soll es also doch kommen. Wirklich. Bei einer Diskussionsrunde am Mittwoch, initiiert von NRZ und der VHS, stellten Vertreter der Stadtspitze, die sportpolitischen Sprecher von CDU und SPD sowie Thomas Strunz die Zukunftspläne Hafenstrasse vor.

Neues RWE Stadion

Quelle: GVE

Es soll – mal wieder – schnell gehen. Bereits im Herbst könnten – mal  wieder – die Bagger rollen und so könnte in knapp zwei Jahren ein modernes (Vier-Tribünen-) Stadion entstehen. Zunächst 18.000 Zuschauer sollen dort Platz finden, wobei nach zwei weiteren Ausbaustufen theoretisch eine Kapazität von 40.000 erreicht werden kann. Montag soll eine Beschlussvorlage an die Fraktionen rausgehen, und am Mittwoch soll die ganze Sache – mal wieder – im Rat der Stadt verabschiedet werden.

Wir waren wohl noch nie so nah an einer neuen Heimat dran und das nicht nur gefühlt, aber eine Befürchtung bleibt: Nächster Morgen, Kopfschmerzen, Kater, Scheiße!, immer noch in “Kleinkackenfenne”. Aus der Traum. (mal wieder)

Was hat sich in den letzten Wochen getan?
Update 09.03.2009: Das Stadion kommt, wenn…

  • …7 Millionen € aufgetrieben werden (Ausstieg von Evonik).
  • …die Verträge mit Michael Kölmel (MK Medien) aufgelöst werden.
  • …die Vereinsmitglieder auf der nächsten JHV neue Strukturen beschließen.
  • …nix passiert woran wir jetzt noch nicht denken.

“Komm ich jetzt ins Fernsehen?”

7. Februar 2009

Das ein oder andere Mal konnte man uns sehen. Selbst das Premiere Topspiel oder wahlweise das DSF Montagsspiel fand trotz unserer Beteiligung an der Hafenstrasse statt. Aber auch weit ab von mehr oder weniger ernsthafter Sportberichterstattung haben wir es gelegentlich zu medialem Ruhm gebracht. Diese unsäglichen Reality-Soaps alà “We are Family” zeigen momentan gerne Essener Familien mit rot-weißem Hintergrund, die beim Betrachten das brühmte Fremdschämen aufkommen lassen.  Naja, aber wie das so ist sollte man sich doch zunächst selbst hinterfragen warum zum Teufel nachmittags RTL läuft. Den ganzen Beitrag lesen »

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