Archiv für das Tag 'Rudelgucken'

WM 2010: Public Viewing im Test // Teil IV: Essen, Piccinno’s

6. Juli 2010

Essen-Borbeck, Piccinno’s (Borbecker Platz 4 – am alten Markt -, Essen)

Symbolfoto - Das Piccinno's aus Youtube-Sicht

  • Platzangebot: Lange Theke, viele Hocker. Ca. 30 weitere Sitzplätze. Auch aus der zweiten und dritten Reihe hat man einen guten Blick auf die große Leinwand und die (etwas kleinen) LCDs. Bei gutem Wetter steht auch ein großer Fernseher auf der Terrasse (ca. 50 Plätze).
  • Bierpreis: 0,2l Stauder, 1,40€ // 3,50€ für ein Weissbier.
  • Stimmung: Wenn Italien erfolgreicher gewesen wäre, hätte es wohl Freibier gegeben! Ansonsten ist hier von der F-Jugend bis zu den Altherren alles vertreten, was Spaß am Rudelgucken hat.
  • „Fouls“: Italien war nicht sonderlich erfolgreich.
  • Fazit: Das Piccinno’s ist ein heimatnaher Anlaufpunkt für alle Borbecker Bundestrainer, die Lust auf einen geselligen Abend und den ein oder anderen Caipi haben!

WM 2010: Public Viewing im Test // Teil III: Essen, Templebar

25. Juni 2010

WM 2010 @ TempleBar

TembleBar aus iPhone-Sicht

Essen City, Templebar (Salzmarkt 1, Essen)

  • Platzangebot: Großer Außenbereich, ca. 120 Plätze im Biergarten. Bierbänke für den Notfall griffbereit. // Große Leinwand, HD-Qualität.
  • Bierpreis: 3,40€ für ein Weissbier.
  • Stimmung: Ausgelassen & international!
  • Fouls: Die Jungs am Kicker sind nen Tacken zu gut. 😉
  • Fazit: Essen, Innenstadt: Die Templebar als Garant für einen gelungen Fußballabend!

WM 2010: Public Viewing im Test // Teil II: Berlin

19. Juni 2010

Berlin-Friedrichshain, Astra „11Freunde WM-Quartier“

  • Platzangebot: 8.000 Quadratmeter. Weitläufig mit Tribünen und viel Stehplätzen. Bei Deutschlandspielen empfiehlt es sich 1 Stunde vor Spielbeginn zu kommen. Aber auch bei Einlassstopp ist es nicht zu voll.
  • Bierpreis: 0,4l Astra oder Carlsberg für 3 Euro.
  • Stimmung: Angenehme Atmosphäre zwischen Fußballexperten und Friedrichshainer Studenten.
  • Fouls: Faire Partie
  • Fazit: Ein Besuch lohnt sich wirklich. Die 11Freunde haben an alles gedacht. Kickertische und kulinarische Köstlichkeiten runden das Fußballerlebnis ab.

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Berlin-Neukölln, Frankenbier Connection

  • Platzangebot: 30 Sitzplätze, genügend Stehplätze auf dem Gehweg und der Baustelle.
  • Bierpreis: Über 70 erlesene fränkische Bierimporte für 2,40€ im 0,5l-Humpen
  • Stimmung: Fränkisch freundlich ohne unnötigen Überschwang.
  • Fouls: Der Gastwirt blockiert die einzige Toilette fast durchgehend.
  • Fazit: Im Kreuzköllner Reuterkiez lässt es sich in netter Gesellschaft ganz entspannt ein Spiel verfolgen. Der Wirt schlägt auch gerne mal ein Fässchen fränkischer Braukunst an. Total gemütlich.

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Berlin-Prenzlauer Berg, Mädcheninternat

  • Platzangebot: Großzügiger Garten mit zahlreichen Fernsehern und einer großen Leinwand. Es gibt Planschbecken und Strandliegen zum Chillen in der Sonne.
  • Bierpreis: 2,50€ für Fass- und Flaschenbiere (Berliner Pilsener, Corona, Staropramen)
  • Stimmung: Typisch Prenzlberg. Hippe Freiberufler tragen ihre Kids auf dem Arm und wippen zu minimalelektronischer Musik.
  • Fouls: Die Leinwand produziert bei Sonneneinfall ein schlechtes Bild. Musste auf einen kleinen Fernseher in der Ecke ausweichen. Außerdem laufen zu oft Montessori-Kinder nackt durchs Bild.
  • Fazit: Bei schönem Wetter absolut coole Location. Lädt zum Sonnenbaden und Kickengucken ein.

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Berlin-Friedrichshain, Strandgut

  • Platzangebot: Weitläufige Strandbar am Spree-Ufer hinter der East Side Gallery (Mauer auf Friedrichshainer Seite)
  • Bierpreis: 3 € für ein kleines Astra!!
  • Stimmung: Auf weißen Ledersofas hackt man auf sein Macbook ein, schaut Fußball und nippt am Champagner. Unangenehm.
  • Fouls: Die Leinwand ist für diese exquisite Lokalität sehr schlecht. Die Getränkepreise sind exorbitant hoch. Touri-Abzocke im Schatten der O2-Arena.
  • Fazit: Friedrichshain bietet viele Alternativen zu diesem seelenlosen Schicki-Micki Strandgut. Bitte versenken!

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Berlin-Neukölln, Sportbar (Weserstr., Ecke Pannierstr.)

  • Platzangebot: Bodenständige türkische Sportbar mit Spielautomaten und eigenem Wettbüro.
  • Bierpreis: 1,50€ für ein 0,5l Berliner Kindl. Bei jedem Tor gibt’s einen Schnaps für jeden Gast aufs Haus.
  • Stimmung: Ausgelassen alkoholisch. Die Gäste werden vom Chef per Handschlag begrüßt. Bei bedeutenden Siegen knallen schon mal die Korken und es gibt eine Sektdusche für die Gäste.
  • Fouls: Die Alkis an der Theke setzen gerne mal zur Blutgrätsche an.
  • Fazit: Ehrlicher Fußballgenuss mit Neukölln-typischem Klientel. Der Beamer bietet ein gestochenes Bild und zusammen mit Freunden kann es aufgrund der unschlagbaren Bierpreise ein feuchter Abend werden.

WM 2010: Public Viewing im Test // Teil I: Köln, Zülpicher Strasse

17. Juni 2010

WM Special:

Ob Ruhrgebiet, Rheinland oder Berlin, aufgrund der allseits beliebten Frage
„Wo guckste?“ und der vielen Suchanfragen zum Thema „Public Viewing“, gibts nun die Reihe
WM 2010: Public Viewing im Test.


Köln, Zülpicher Strasse (Kwartier Lateng):WM 2010 / Deutschland - Australien / Zülpicher Strasse

  • Spiel: Deutschland – Australien 4:0, 13.06.2010, 20:30 Uhr
  • Platzangebot: 2-3 Stunden vor Anpfiff lässt sich vor und in den meisten Kneipen nen prima Hocker finden. Kurz vor Anpfiff wurde die Zülpicher gesperrt: Kiosk-Bier kaufen, auf die Straßenbahnschienen stellen und nen Fernseher aussuchen!
  • Bierpreis: Ca. 2 Euro, 0,3l Kölsch
  • Stimmung: Stieg mit jedem Tor! Mehrere Humbas nach dem Spiel!
  • Fouls: Die Damen und Herren vom Ordnungsamt (tolles Maßband!).
  • Fazit: Rechtzeitig da sein, Kneipe aussuchen, Stimmung genießen! Empfehlenswert!

WM 2010: Kein Rudelgucken auf dem Kennedyplatz / UPDATE

17. Juni 2010

Fotos: borbeckerhalblang.de / wm-arena-essen.de

Noch 100 wenige Tage bis zur WM!

Die WM läuft!

Doch auf dem Kennedyplatz in Essen der Kulturhauptstadt gibt es kein Public Viewing. Dies wurde vor Monaten von der Essen Marketing auf Nachfrage von Radio Essen bestätigt.

In Zeiten der Hochkultur findet sich in unserer Innenstadt Einkaufsstadt nun mal kein Platz für ein Randphänomen wie Fußball.

Die Macher der 11-Freunde-Bar konnten aber – „nach langem Ringen“ – die Messehalle 6 buchen. So gibts, ähnlich wie vor zwei Jahren, die „11 Freunde WM-Arena“ an der Gruga.

Die Tickets, deren Preise übrigens mit dem Besuch eines Heimspiels, bei einem lokal bekannten Fußballverein vergleichbar sind, können unter wm-arena-essen.de geordert werden.

Neben unzähligen Bars & Kneipen die zum gemeinsamen WM-Gucken einladen, gibt es im Ruhrgebiet noch weitere große Public Viewing Locations. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, sollte mal bei Prinz.de vorbeischauen!

WM Special:

Ob Ruhrgebiet, Rheinland oder Berlin, aufgrund der allseits beliebten Frage “Wo guckste?” und der vielen Suchanfragen zum Thema “Public Viewing”, gibts nun die Reihe: