<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>BorbeckerHalblang.de - Das Blog &#187; Rü-Fest</title>
	<atom:link href="http://www.borbeckerhalblang.de/blog/tag/rue-fest/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.borbeckerhalblang.de/blog</link>
	<description>Fußball, Kneipe, Kultur</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 16:31:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Fear And Loathing in R&#252;ttenscheid</title>
		<link>http://www.borbeckerhalblang.de/blog/2009/06/fear-and-loathing-in-ruettenscheid/</link>
		<comments>http://www.borbeckerhalblang.de/blog/2009/06/fear-and-loathing-in-ruettenscheid/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 08:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feierei]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Drehscheibe]]></category>
		<category><![CDATA[René Pascal]]></category>
		<category><![CDATA[Rü-Fest]]></category>
		<category><![CDATA[Rüttenscheid]]></category>
		<category><![CDATA[Sturzbier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.borbeckerhalblang.de/blog/?p=527</guid>
		<description><![CDATA[Was bewegt zwei Mittzwanziger im Saft des Lebens sein gewohntes Territorium des bodenst&#228;ndigen Borbecks zu verlassen, um das schicke R&#252;ttent&#252;tten zu besuchen? Ganz einfach. Seit zwei Wochen gibts kein Fu&#223;ball mehr im Stadion oder TV, wo soll man sich denn dann gepflegt volllaufen lassen? Also treiben sich die Vergn&#252;gungss&#252;chtigen im Namen des zynischen Alkoholismus auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.borbeckerhalblang.de/blog/2009/06/fear-and-loathing-in-ruettenscheid/&amp;layout=standard&amp;show_faces=0&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:40px"></iframe><div id="attachment_533" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-533" title="renepascal" src="http://www.borbeckerhalblang.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/renepascal.jpg" alt="René Pascal" width="300" height="300" /><p class="wp-caption-text">René Pascal</p></div>
<p>Was bewegt zwei Mittzwanziger im Saft des Lebens sein gewohntes Territorium des bodenst&#228;ndigen Borbecks zu verlassen, um das schicke R&#252;ttent&#252;tten zu besuchen?</p>
<p>Ganz einfach. Seit zwei Wochen gibts kein Fu&#223;ball mehr im Stadion oder TV, wo soll man sich denn dann gepflegt volllaufen lassen? Also treiben sich die Vergn&#252;gungss&#252;chtigen im Namen des zynischen Alkoholismus auf Stadtfesten herum.</p>
<p>Einmal im Jahr werden die in R&#252;ttent&#252;tten kreuz und quer parkenden SLKs rechtzeitig abgeschleppt, um proletarischen Bratwurst- und Bierst&#228;nden Platz zu machen. Mein Vater warnte mich noch vor: &#8220;Ist doch jedes Jahr das Gleiche. Du stehst an einem Bierstand, trinkst zwei Bier, h&#246;rst dir schlechte Musik von einer Dire Straits-Coverband an. Dann gehst du 20 Meter, stellst dich an den n&#228;chsten Bierstand, trinkst zwei Bier und h&#246;rst schlechte Musik. Also torkelst du weiter zum n&#228;chsten Bierstand.&#8221; Waren diese Worte mahnend an mich gerichtet, bewirkten sie das Gegenteil. Meine innere Stimme schrie nur: &#8220;Geil! Verdammt gute Idee!&#8221;</p>
<p>Doch es sollte anders kommen. Zumindest was die schlechte Musik anbetrifft.</p>
<p>P&#252;nktlich um 17 Uhr versammelte sich die aufgeschlossene Schlagergemeinde an der Annastra&#223;e, um auf der fulminanten &#8220;Ruhrschnellweg-B&#252;hne&#8221; (Ma&#223;stabsgetreu der Augsburger Puppenkiste nachempfunden) den Stargast des Abends zu sehen: <strong><a title="René Pascal Myspace" href="http://www.myspace.com/renepascal" target="_blank">René Pascal</a> &#8211; der Schlagergott aus dem Kohlenpott.</strong></p>
<p><span id="more-527"></span>Schnell wurden die Geschmacksnerven noch mit zwei, drei Sturzbier und einem Rum-lastigen Caipirinha bet&#228;ubt, da kam der Meister auch schon auf die B&#252;hne. Sofort flogen kiloweise Rosen, geworfen von attraktiven f&#252;nfzigj&#228;hrigen Coiffeusen auf unseren Meister. Er selber hatte sich wohl mit dem einen oder anderen Nordh&#228;user Doppelkorn das Goldkehlchen ge&#246;lt und war in bester Stimmung. Sodass er es sich nicht nehmen lie&#223;, nach 5 Songs und dem Medley (das aus diesen 5 Songs bestand) noch mal zwei von den f&#252;nf Liedern als Zugaben-Medley zu singen.</p>
<p>Durch meine regelm&#228;&#223;igen Besuche (2x!) in seiner Kneipe &#8220;Drehscheibe&#8221; war ich schon sehr textsicher, aber auch Philipp, der unseren Schlagergott heute zum ersten Mal sah, war schon bald in der Lage mitzusingen. Was kann es Sch&#246;neres geben, als Arm in Arm bei 25 Grad im Schatten seinen ersten Schwips des Tages mit fr&#246;hlichem Gesang zu verbringen?</p>
<blockquote><p><em>&#8220;<strong>Ich krieg nicht genug von sch&#246;nen Frauen, wenn sie mir tief in die Augen schau&#8217;n</strong>&#8220;</em><br />
<em><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Gm7DVSAv8pU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Gm7DVSAv8pU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
</em></p></blockquote>
<p>Es ist Zeit, den heimlichen Lokalmatador der Essener Musikszene zu huldigen. Eine rundum ehrliche und mitrei&#223;ende Show f&#252;r Jung und Alt. Wer meint, die U30-Fraktion in den hinteren Reihen lacht ihn aus, liegt falsch: Sie lachen alle mit ihm!</p>
<p>Getrieben von soviel guter Laune schlenderten wir weiter zur Electro-Stage am Hotel Arosa, wo sich Ibiza-Pauschaltouristen mit <a href="http://www.bananaboot.de/images/prod_img_big/bu_puck.jpg" target="_blank">Puk-die-Stubenfliege</a>-Sonnenbrillen (dieses Jahr &#252;brigens total out, sagt Cindy) die Seele aus dem Leib spackten. Mir war noch nicht nach Tanzen zumute, aber die Reagenzgl&#228;ser mit dem braunen H&#246;rnertee wirkten Wunder.</p>
<p>Zwei bis vier Bierst&#228;nde (+ Currywurstpommesmajo) sp&#228;ter schlugen wir auf der &#8220;Under the Bridge&#8221;-Party ein. Von der Idee her wirklich nicht schlecht, denn jetzt war uns allen klar, wo wir unsere Crystal Meth-Best&#228;nde wieder auff&#252;llen konnten. Hier waren sich die wenigsten zu schade, ihre tellergro&#223;en Pupillen mit Sonnenbrillen zu verdecken. Kay Shanghai legte auf, aber das Publikum war uns zu schnell unterwegs. Zudem gab es  Bier in Sinalco-Plastikbechern mit einem Schaumanteil von 2/3. Kindergeburtstag war gestern. Anscheinend waren wir die einzigen, die sich noch mit Alkohol berauschten. Wie r&#252;ckst&#228;ndig!</p>
<p>Um 22 Uhr waren Kai und ich schon in Absackerlaune, die sich aber noch 3 Stunden hinzog. Nachdem auch die letzte B&#252;hne den Strom abstellen musste, zog es uns reflexartig in die gem&#252;tlichste Kneipe des Essener S&#252;dens.</p>
<p>Die <a title="Drehscheibe" href="http://www.rene-pascal.de/" target="_blank">Drehscheibe</a>.</p>
<p>Unser Schlagergott René Pascal stand selig hinter&#8217;m Tresen und zapfte flei&#223;ig Pils und verteilte Korn an die anwesenden G&#228;ste. Zu unserem Vergn&#252;gen h&#246;rten wir seit Stunden mal wieder ehrlichen Discofox f&#252;r Schwiegerm&#252;tter. Seien wir doch mal ehrlich. Wer braucht diese seelenlose Plastikmusik von unerreichten Popstars, wenn wir unser Idol zum Anfassen an der Theke stehen haben? Man muss ihn nur mit ein paar Runden Kurze f&#252;r die Treseng&#228;ste &#252;berzeugen, schon schnappt er sich das Mikrofon und singt seinen G&#228;sten einen seiner unvergessenen Hits. So zum Beispiel &#8220;Teufel Luise&#8221;:</p>
<blockquote><p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Qh5X5sAx9J4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Qh5X5sAx9J4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p></blockquote>
<p>Im weiteren Verlauf des Abends wurden flei&#223;ig die H&#252;ften geschwungen, neue Freundschaften geschlossen und eine hier nicht zu erw&#228;hnende Person k&#246;nnte auch heute noch in der S-Bahn schlafen, weil sie die Haltestelle verpennt.</p>
<p>Der geplante Besuch des wichtigen U19-Spiels unserer Roten um 11 Uhr morgens war aus technischen Gr&#252;nden nicht m&#246;glich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.borbeckerhalblang.de/blog/2009/06/fear-and-loathing-in-ruettenscheid/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

