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	<title>BorbeckerHalblang.de - Das Blog &#187; Trier</title>
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	<description>Fußball, Kneipe, Kultur</description>
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		<title>Ausw&#228;rtsspiel am Radio</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 12:31:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freitag, 20. M&#228;rz 2009, 19 Uhr: Eintracht Trier &#8211; Rot-Weiss Essen 1:1 (0:1) Mit bemerkenswerter Gleichg&#252;ltigkeit verfolgten wir am Freitagabend die Liveberichterstattung von Radio Hafenstra&#223;e. Am Ende waren wir mal wieder froh, nicht nach Trier gefahren zu sein. Da trinkt man sich lieber mit Bier an den Abend heran, damit die Stimmung f&#252;r die anstehende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.borbeckerhalblang.de/blog/2009/03/auswaertsspiel-am-radio/&amp;layout=standard&amp;show_faces=0&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:40px"></iframe><p>Freitag, 20. M&#228;rz 2009, 19 Uhr: Eintracht Trier &#8211; Rot-Weiss Essen</p>
<p>1:1 (0:1)</p>
<p>Mit bemerkenswerter Gleichg&#252;ltigkeit verfolgten wir am Freitagabend die Liveberichterstattung von <a title="Radio" href="http://www.radio-hafenstrasse.de/" target="_blank">Radio Hafenstra&#223;e</a>.<br />
Am Ende waren wir mal wieder froh, nicht nach Trier gefahren zu sein. Da trinkt man sich lieber mit Bier an den Abend heran, damit die Stimmung f&#252;r die anstehende Geburtstagsparty von unserem Freund nicht ganz den Bach runter geht.</p>
<p>Fr&#252;her war das anders. Wenn ich nicht im Stadion sein konnte, klickte  ich mich nerv&#246;s durch die Live-Ticker von <a href="http://www.jawattdenn.de" target="_blank">Jawattdenn</a> und <a href="http://www.reviersport.de">Revier Sport</a>,  Radio Essen war laut aufgedreht und im <a href="http://www.rwe-forum.net" target="_blank">Forum</a> war kollektives Leiden angesagt. Der Blutdruck blieb 90 Minuten hypertonisch, ich rauchte eine Kippe nach der anderen. Jubelschreie oder Fl&#252;che irritierten die Nachbarschaft.<span id="more-296"></span></p>
<p>An diesem Freitag bastelten wir gemeinsam an einem Geburtstagsgeschenk und nippten seelenruhig an unserem Veltins (was trotz Sponsoring f&#252;r den Vorortclub aus Herne-Ost gek&#252;hlt recht genie&#223;bar ist). Ehrlich gesagt, h&#228;tte ich sogar fast das Spiel vergessen, aber Kai schaltete selbstlos den Livestream von Radio Hafentra&#223;e an. Jedoch nicht ohne die bittere Erkenntnis, dass uns nun wieder zwei Stunden mit grauenvollstem Fu&#223;ball bevorstehen. Wir zuckten h&#246;chsten mit der Wimper, als der Ausgleich f&#252;r Trier fiel. So tut es fast schon mehr weh, wie beschr&#228;nkt die Wortakrobaten von Radio Hafenstra&#223;e eine Live-Reportage halten. Ihr Engagement in allen Ehren, ich bin froh, dass jemand diesen Job macht, aber qualitativ bewegt sich das auf OK43-Niveau.</p>
<p>Als das Spiel vorbei war, konzentrierten wir uns kommentarlos auf den weiteren Verlauf des Abends. Jedes Wort w&#228;re zuviel gewesen.</p>
<p>Gleichg&#252;ltigkeit als Abwehrverhalten gegen den Frust und die Abneigung gegen das Treiben &#8220;<em>unserer</em> Elf&#8221;. Seit der bitteren Niederlage gegen L&#252;beck im letzten Spiel der Saison 07/08 kann mich nichts mehr schocken. War RWE fr&#252;her Gegenstand gro&#223;er Diskussionen Zuhause, im Freundeskreis oder in der Kneipe, winkt man heute nur noch ab, wir wollen die Stimmung doch nicht vermiesen.</p>
<p>Meine Mutter verl&#228;sst mittlerweile den Raum, wenn ich mit Vatter doch noch mal ein Klagelied &#252;ber den Verein anstimme.</p>
<p>Kai und ich haben ein Schweigegel&#252;bde abgelegt nach dem L&#252;beck-Spiel, wir wollen erst wieder &#252;ber Rot-Weiss reden, wenn die neue Saison losgeht. Es war einer der sch&#246;nsten Sommer meines Lebens.</p>
<p>RWE-Spiele zu sehen, war schon lange eine Art von Selbstkasteiung, aber mittlerweile kommt es einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstkreuzigung" target="_blank">Selbstkreuzigung</a> gleich.</p>
<p>Nichts desto trotz liegt meine Dauerkarte schon bereit f&#252;r das n&#228;chste Heimspiel gegen Schlusslicht Cloppenburg am Freitagabend.</p>
<p>&#8220;Dat war dat letzte Mal heute, mich sehen die hier nie wieder!&#8221; Solche Phrasen nimmt einem jetzt keiner mehr ab. Wer jetzt noch ins Stadion geht, hat sich als Masochist der h&#228;rtesten Sorte geoutet und wird vom Hausarzt in die Risikogruppe f&#252;r Augenkrebs eingestuft</p>
<p>Bestimmt kommen nur noch die 5 oder 6.000 Schmerzfreien, aber das ist mir egal, so hab ich wenigstens mehr Platz zum Bier-Holen und es gibt keine Schlangen im Toiletten-Container.</p>
<p>Wir sehen uns im Block K</p>
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